Entwicklungsgeschichte der TCR-T-Zelltherapie
Im Jahr 2002 entdeckte Rosenbergs Team als erstes, dass aus Melanomen isolierte tumorinfiltrierende Lymphozyten (TILs) gezielt Tumorzellen abtöten können, wenn sie in vitro verstärkt und transfundiert werden. Bei anderen Tumoren sind TILs jedoch häufig schwer zu erhalten und es dauert lange, bis sie sich in vitro ausbreiten. Bei den meisten von ihnen handelt es sich nach der Expansion um terminal differenzierte T-Zellen, und die anhaltende Antitumorwirkung ist schwach. In diesem Zusammenhang wird untersucht, ob das bekannte antigenspezifische TCR-Gen zur Behandlung, der TCR-T-Zelltherapie, in normale periphere Blutlymphozyten (PBL) eingeführt werden kann.
Im Entwicklungsprozess der TCR-T-Technologie wurden vier Iterationen durchlaufen:
Die erste Generation von TCR-T wurde aus T-Zellen von Patienten mit Tumorantigen-spezifischer Erkennung von T-Zell-Untergruppen isoliert, in vitro vermehrt und dann zur Behandlung zurücktransfundiert. Aufgrund der geringen Anzahl an T-Zell-Klonen und der großen individuellen Unterschiede ist die Industrialisierung schwierig.
Die zweite Generation von TCR-T besteht darin, die vom oben genannten Tumorantigen spezifisch erkannten T-Zellen zu klonen, die TCR-Gensequenz zu erhalten und sie dann auf die peripheren T-Zellen von Patienten zu übertragen. Diese Methode ermöglicht die Industrialisierung von TCR-T.
Die dritte Generation von TCR-T soll die Arzneimittelfähigkeit von TCR-T verbessern, indem die Affinität von TCR optimiert wird, wodurch es besser in der Lage wird, Tumorantigene zu erkennen und es dann auf T-Zellen des Patienten zu übertragen.
Der TCR-T der vierten Generation ist eine hochspezifische Zelltherapie, die auf Tumorneoantigene abzielt und eine deutlich verbesserte Tumorreaktion und -sicherheit bietet.
Was ist TCR-T-Zelltherapie?
TCR-T-Zelltherapie, kurz für T-Zellrezeptor-konstruierte T-Zellen, basiert auf der Genbearbeitungstechnologie zur spezifischen Erkennung von Tumorantigen-T-Zellrezeptoren (TCR)-Genen, die in die eigenen T-Zellen des Patienten eingeführt werden, damit sie exogenes TCR exprimieren, um Tumorzellen zu erkennen und anzugreifen und den Zweck der Tumorbehandlung zu erreichen.
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