Entwicklungsgeschichte der CAR-NK-Zelltherapie
Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) wurden 1975 von Ronald Heberman entdeckt. Die Tötungswirkung von NK-Zellen auf Zielzellen erfordert keine spezifische Aktivierung und der Tötungsprozess kann nur durch die Erkennung von Zielzellen eingeleitet werden, was auch den Ursprung des Begriffs „natürlicher Killer“ darstellt.
Die Geschichte der CAR-NK-Zelltherapie reicht bis in die 1990er Jahre zurück, als Wissenschaftler begannen, den Einsatz natürlicher Killerzellen (NK) zur Abtötung infizierter Mikroorganismen und böswillig transformierter allogener und autologer Zellen zu erforschen. In den späten 1990er und frühen 2000er Jahren fanden mehrere Studien heraus, dass der gentechnische Einbau von CAR (chimärer Antigenrezeptor) in NK-Zellen deren Antitumorfähigkeit verbessern könnte. Mit der erfolgreichen Anwendung der CAR-T-Zelltherapie in den letzten Jahren und der Tatsache, dass NK-Zellen eine wichtige Rolle im Bereich der Tumorbekämpfung spielen, hat die CAR-NK-Zelltherapie es verdient, ein wichtiger Akteur in der Zelltherapie zu werden. Im Vergleich zu CAR-T-Zellen weisen CAR-NK-Zellen eine stärkere Immunogenität und eine kürzere Halbwertszeit auf, wodurch sie sich in vivo schneller an die Umgebung anpassen können und eine krebshemmende Wirkung haben.
Was ist CAR-NK-Zelltherapie?
Das Grundprinzip der CAR-NK-Zelltherapie besteht darin, NK-Zellen mithilfe gentechnischer Techniken so zu verändern, dass sie ihre Fähigkeit verbessern, Tumorzellen zu erkennen und anzugreifen. Gentechnisch veränderte CAR-NK-Zellen können sich in vivo schnell ausbreiten und Tumorzellen gezielt erkennen und angreifen. Die CAR-NK-Zelltherapie ist spezifischer und hat weniger Nebenwirkungen als herkömmliche Krebsbehandlungen.
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